Kräuterheilkunde

„Die Kräuterkunde ist viel älter als die heutige chemische Medizin, sie geht hinunter bis zur Wiege der Menschheit. Auch den Tieren hat der Schöpfer einen Instinkt gegeben, der sie bei Krankheiten zu gewissen Pflanzen hintreibt. Der Herrgott hat dem Menschen die besten Heilkräuter in den Weg gelegt, vor die Haustüre, in den Garten als unvertilgbares Unkraut, in die nahe Wiese, in den Berg und Wald."
Kräuterpfarrer Künzle 1911 aus „Kraut oder Unkraut.“

Körper und Natur im Einklang

Die Natur birgt alles, was wir brauchen, um gesund zu sein, oder wieder gesund zu werden. Ich möchte Ihnen helfen, wieder zu diesem Gleichklang mit der Natur zu finden. Für jeden Patienten stelle ich individuell die Naturheilmittel zusammen, die den Heilungsprozess unterstützen. Dabei bevorzuge ich die Pflanzen, die in unserer Region vorkommen.

Schon Paracelcus äußerte: “Dort wo die Krankheit entsteht, wächst auch das Heilmittel dafür.” Die Kräuterheilkunde nutzt den reinen Pflanzenauszug aus Blüten, Blättern und/oder Wurzeln in den Zubereitungsformen als Tee, Kaltauszug, Tinktur, Öl, Tropfen, Extrakt, Tabletten und Salben.

Teebereitung

Ein gehäufter Teelöffel Kräuter auf einen Liter kochendes Wasser. Die frischen Kräuter nur sehr kurz ziehen lassen (eine halbe Minute genügt). Der Tee sollte ganz hell sein: hellgelb oder hellgrün. Getrocknete Kräuter lässt man etwas länger ziehen (ein bis zwei Minuten). Ein so zubereiteter Tee ist wesentlich bekömmlicher und auch für das Auge schöner anzusehen.